Die Finca Lobo (Fuerteventura)
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Dirofilariose (Herzwurmerkrankung)
Der Erreger der Dirofilariose ist ein Parasit namens „Dirofilaria immitis“. Die Larven des Erregers bezeichnet man als
Mikrofilarien, deren Entwicklung in 4 Larvenstadien unterteilt ist, wobei die Entwicklung von Stadium 1 zu Stadium 3 in der
Stechmücke erfolgt.
Kommt es nun zu einer Übertragung der Mikrofilarien durch die Stechmücke auf den Hund, erfolgt die Entwicklung zum
Larvenstadium 4 und die Parasiten wandern in die Blutgefäße des Hundes. In den folgenden 3-4 Monaten, entwickeln sich aus den
Larven die adulten (ausgewachsenen) Herzwürmer, die so genannten Makrofilarien. Diese befallen dann vornehmlich die rechten
Herzareale und die nahen Hohlvenen.
Die Symptome einer Dirofilariose treten erst nach der Entwicklung zum adulten Herzwurm auf und sind abhängig von der Schwere
des Befalls.
Zu den Symptomen gehören:
- herabgesetzte Leistungsfähigkeit mit schneller Ermüdung
- Atemnot, Husten und Ödeme, verursacht durch eine Herzinsuffizienz
- Nieren- und Leberinsuffizienz
Wie gut die Dirofilariose behandelbar ist, hängt stark von der Schwere des Befalls ab. Bei einem sehr starken Befall kann es
infolge des massenhaften Absterbens der Makrofilarien innerhalb einer medikamentösen Therapie z.B. zu Trombosen oder Blutungen
kommen. Die alternative, operative Entfernung der Herzwürmer bei starkem Befall beinhaltet ebenfalls ein hohes Risiko und kann
nicht überall durchgeführt werden.
(Stand: September 2008)
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