Canine Ehrlichiose



Die canine Ehrlichiose ist eine Infektionskrankheit, die durch Rickettsien – das sind kleine Bakterien - verursacht wird. Überträger dieser Krankheit sind vor allem die „Braune Hundezecke“ und der „Gemeine Holzbock“.

Bei einer Infektion befallen diese Bakterien die weißen Blutkörperchen, wobei die Monozyten und Lymphozyten häufiger betroffen sind, als die Granulozyten. Liegt ein Befall der Granulozyten vor, spricht man von einer „Anaplasmose“. Die Symptome sind sehr vielfältig und variieren je nach Art des Befalls.

Zu den Symptomen bei einem Befall der Mono- und Lymphozyten gehören u.a.:

- Fieber
- Erbrechen
- Abmagerung
- Nasenbluten / eitriger Nasenausfluss
- Erkrankungen der Lymphknoten und der Gelenke
- Gehirnentzündung, begleitet von Krämpfen
- Milzvergrößerung


Zu den Symptomen einer „Anaplasmose“ gehören:

- Gelenksentzündungen / Lahmheit
- Freßunlust / Gewichtsverlust
- Muskelverhärtungen

Bei einer frühzeitigen Erkennung ist die canine Ehrlichiose mittels Antibiotika-Therapie heilbar. Bei einem langzeitigem Befall kann die Erkrankung einen chronischen Verlauf nehmen und eine regelmäßige Kontrolle des Antikörper-Titers erfordern.

(Stand: September 2008)