Die Finca Lobo (Fuerteventura)
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Leishmaniose
Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Leishmanien hervorgerufen wird. Leishmanien sind
Parasiten, die durch die Sandmücke übertragen werden. Sie können u.a. die inneren Organe, sowie die Lymphknoten und das
Knochenmark des Hundes befallen und schwerste Schäden verursachen.
Die Leishmaniose verfügt über eine außerordentlich lange Inkubationszeit. Diese kann von einem Monat bis zu 7 Jahre betragen,
so daß bei der Diagnosestellung nicht immer sicher geklärt werden kann, in welcher Region sich der Hund infiziert hat, da auch
lange zurückliegende Reisen ursächlich für die Infektion sein können.
Zu den Symptomen der Leishmaniose zählen u.a.:
- ein kreisrunder Haarausfall um die Augen
- sehr schlecht heilende Wundstellen / Ekzeme
- Lahmheit
- Fieber
- Durchfall
- Apathie
- Abmagerung
- Schwellung der Lymphknoten
- Eine übermäßige Verhornung der Haut
- sehr starker Durst
- krankhaft gesteigerte Urinausscheidung
Leishmaniose ist durchaus behandelbar, allerdings ist eine vollständige Heilung der Krankheit nicht zu erwarten. Auch läßt sich
die Lebenserwartung nicht genau einschätzen. Ursächlich hierfür ist der Grad der Erkrankung, ob z.B. bereits Organschädigungen
vorliegen. Bei einer günstigen Prognose kann ein an Leishmaniose erkrankter Hund durchaus ein respektables Alter erreichen.
(Stand: September 2008)
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